Freitag, 17. Januar 2014

Rezension: Inferno

Über das Buch


Autor: Dan Brown
Originaltitel: Inferno
Erscheinungsdatum: 14. Mai 2013
Seitenzahl: 688
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9783785724804

Inhalt [Klappentext]

"Mein Geschenk ist die Zukunft. Mein Geschenk ist die Erlösung. Mein Geschenk ist - Inferno. Robert Langdon ist zurück - und der Held aus Dan Browns Weltbestsellern ILLUMINATI, SAKRILEG und DAS VERLORENE SYMBOL hat sein wohl größtes Abenteuer zu bestehen. Dante Alighieris »Inferno«, Teil seiner »Göttlichen Komödie«, gehört zu den geheimnisvollsten Schriften der Weltliteratur. Ein Text, der vielen Lesern noch heute Rätsel aufgibt. Um dieses Mysterium weiß auch Robert Langdon, der Symbolforscher aus Harvard. Doch niemals hätte er geahnt, was in diesem siebenhundert Jahre alten Text schlummert. Gemeinsam mit der Ärztin Sienna Brooks macht sich Robert Langdon daran, das geheimnisvolle »Inferno« zu entschlüsseln. Aber schon bald muss er feststellen, dass die junge Frau ebenso viele Rätsel birgt wie Dantes Meisterwerk. Und erst auf seiner Jagd durch halb Europa, verfolgt von finsteren Mächten und skrupellosen Gegnern, wird ihm klar: Dantes Werk ist keine Fiktion. Es ist eine Prophezeiung. Eine Prophezeiung, die uns alle betrifft. Die alles verändern kann. Die Leben bringt. Oder den Tod."

Quelle: http://www.amazon.de/Inferno-Dan-Brown/dp/3785724802/ref=tmm_hrd_title_0?ie=UTF8&qid=1389894613&sr=8-1


Meine Meinung

Diese Rezension habe ich so lange vor mir hergeschoben, einfach weil ich nicht wusste, wie ich mich am besten ausdrücken soll. Aber hier kommt sie endlich:


"Inferno" war endlich mal wieder ein typischer Dan Brown Titel. Ein Wort, das eigentlich nichts und doch alles sagt. Wie bei "Sakrileg" oder "Illuminati".
Ich musste allerdings lange überlegen, ob ich ihn wirklich lesen will - vor allem bei dem Preis.
Noch dazu fand ich "Das verlorene Symbol" zwar nicht schlecht, aber Dan Brown hatte schon deutlich bessere Bücher geschrieben.
Und dann habe ich angefangen zu lesen.
Und habe weitergelesen.
Und weiterlesen.
Und dann, war es zu Ende.
Ich habe in letzter Zeit kaum ein Buch so verschlungen. Denn obwohl ich dem Buch von Anfang an sehr kritisch gegenüberstand, konnte es mich in seinen Bann ziehen.
In seinem neuen Buch geht es wieder um Robert Langdon. Bereits von Beginn an wird er verfolgt und bedroht und als Leser wurde man erstmal ein bisschen ins kalte Wasser geschmissen. Das war allerdings sehr angenehm, denn dadurch gab es keinen Prolog, der sich ewig zieht und dem Leser die Lust am Buch nimmt. Ein toller Start, der sofort gefesselt hat.
Bemerkenswert fand ich dieses Mal vor allem die Wahl des Themas: Überbevölkerung. Mit diesem Thema sollten wir alle uns eigentlich viel mehr beschäftigen, aber natürlich versucht der größte Teil der Menschen, die Augen davor zu verschließen. Immerhin möchte niemand von uns seinen Lebensstandard einfach so aufgeben…
Natürlich hat auch dieses Mal wieder eine mehr oder weniger weit hergeholte Theorie das Geschehen bestimmt, aber ich war sehr glücklich, dass es nicht wieder um die Kirche ging. Auch fand ich die Theorie dieses Mal besser ausgearbeitet.
Natürlich muss Spannung dazu gehören. Und natürlich wird es ein bisschen abwegig wenn man in einem 700 Jahre alten Text eine "Prophezeiung" entdeckt, aber die Art und Weise, wie Dan Brown es dieses Mal verpackt hat, war einfach gut! Und bei Dan Brown kann man nun einmal nicht mit einer Geschichte rechnen, die auf einer wahren Begebenheit beruht :D
Besonders glücklicher war ich auch, dass Robert Langdon und Sienna Brooks zwei Charaktere waren die nicht einfach nur da waren. Sie waren wie Leute, die leben, die sich verändern, die Meinungen haben und diese vertreten. Und das hat dem Lesegefühl einfach gut getan. Auch der Schreibstil war sehr angenehm, immerhin habe ich es geschafft dieses 600-Seiten Buch an 2 Tagen neben der Arbeit zu lesen :D Das hat mich sogar selbst ziemlich überrascht.
Wie immer gab es natürlich auch viele geschichtliche Fakten und dank dieses Buches könnte ich es mir sogar vorstellen, mal in die Göttliche Komödie hineinzulesen.
Tja, was bleibt mir noch zu sagen? Ich möchte ja nicht zu viel verraten, aber ich kann euch eines versprechen: Dieses Buch ist nicht einmal halb so vorhersehbar wie sein Vorgänger, man kann sich nicht von Anfang an denken, wer der "Böse" ist und hat damit bis zum Ende Lesespaß.
Ich kann euch das neue Buch von Dan Brown also nur empfehlen, denn ein Buch zu einem solchen Thema auch noch so gut zu schreiben, ist wirklich eine tolle Leistung.
Das Einzige, was mir nicht so ganz gefallen hat, war das Ende. Da hätte Dan Brown seine Kreativität ruhig ein bisschen weiter spinnen lassen können!


Fazit

Endlich wieder ein Dan Brown, der mich begeistern konnte und bei dem ich nicht schon auf Seite 100 wusste, wer der Böse ist. Das Buch ist definitiv gut gelungen und super spannend. Wer Interesse an aktuellen Themen und Lust auf Spannung und Action hat, macht mit diesem Buch absolut nichts falsch!

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