Samstag, 19. Januar 2013

Rezension: Das Rätsel der Drachen


Über das Buch


Autor: Evelyne Okonnek
Erscheinungsdatum: März 2007
Seitenzahl: 350
Verlag: Ueberreuter
ISBN: 9783800053223

Inhalt [Klappentext]


"Eine Hafenstadt, die von einem namenlosen Grauen heimgesucht wird, ein Mädchen, das ein uraltes Geheimnis in sich trägt, ein Junge, der auszieht, ein Rätsel zu lösen, das ihm das Herz brechen wird.
Als die grausamen Morde im Hafenviertel Hannah kein Ende nehmen wollen, beschließen der Kaufmannssohn Pachiro und seine geliebte Schwester Sylat, dem unheimlichen Feuerdämon, wie er von Menschen genannt wird, das Handwerk zu legen.
Es ist der Beginn eines unglaublichen Abenteuers..."


Meine Meinung


Drachengeschichten mag ich wirklich gern. Alles, was mit diesen faszinierenden Wesen zu tun hat, ist ja irgendwie interessant. Und nachdem ich schon das erste Buch von Evelyne Okonnek verschlungen habe, musste natürlich auch dieses gelesen werden.
Leider war die Begeisterung hier nicht ganz so groß.
Die Idee der Geschichte war sehr gut, leider mangelte es aber an der Umsetzung.
Wirklich schlimm war dieses Mal die Perspektive. Es ist ja super, wenn man in alle Charaktere hineinsehen kann, wenn das aber von Abschnitt zu Abschnitt wechselt, finde ich es einfach nur noch verwirrend. Auch schien der Erzähler immer mit jemand anderem zu sympathisieren. Man musste sich wirklich sehr konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren.
Dann gab es auch noch dieses wahnsinnig ungewöhnlichen Namen. Beghild, Sylat, Pachiro, Khandir, Kindala, Neriman, Suumal, Yannah, Jerish, Diccur, Daaressal.
Das war mindestens genauso verwirrend, wobei ich mich dann doch ziemlich schnell an die Namen gewöhnt habe.
Leider hielt sich auch die Spannung bei den Ermittlungen in Grenzen und irgendwie war auch ziemlich schnell klar, wie sich die ganze Geschichte auflösen würde.
Wirklich spannend wurde es dann auf der Dracheninsel (die letzten ca. 100 - 150 Seiten). Es wurde spannend, farbenfroh, man konnte sich alles ganz genau vorstellen und es gab interessante Rätsel zum mitraten, bei denen nicht jede Lösung so ganz klar war.

Fazit


Eine tolle Idee, die leider nicht so toll umgesetzt wurde. Viel zu viel Vorgeschichte, die leider  benötigt wurde, um alles zu erklären. Aber immerhin fast 150 wirklich spannende Seiten am Schluss. Mit einem Ende, das mich persönlich wahnsinnig wütend gemacht hat. (Und nur deshalb habt ihr diese Rezension schon jetzt. Ich musste zu diesem Buch einfach etwas loswerden.)
Für alle geduldigen Leser, die auf den wirklich guten Teil auch mal ein bisschen warten können und die Drachen und Rätsel lieben, ist dieses Buch empfehlenswert.
Auch mir hat es am Ende insgesamt gefallen, aber trotzdem:


❀❀❀

Das solltet ihr nicht versäumen


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