Donnerstag, 24. Januar 2013

Rezension: Asche und Phönix


Autor: Kai Meyer
Erscheinungsdatum: November 2012
Seitenzahl: 464
Verlag: Carlsen
ISBN: 9783551582911

Inhalt [Klappentext]


"Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den »Glamour«-Filmen. Sie ist eine »Unsichtbare«, nirgends zu Hause, getrieben von der Angst, wie alle anderen zu sein. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite, wo sie gerade sein Bargeld klaut.
Parker kann sein Leben im Fokus der Medien nicht mehr ertragen. Und nutzt die Chance, mit Ash vor den Fans und Paparazzi zu fliehen. Dabei scheint er geradezu körperlich abhängig von Ruhm und Aufmerksamkeit. Ihre gemeinsame Flucht führt sie durch Frankreich an die Côte d’Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer dämonischen Macht, die sie gnadenlos jagt."




Meine Meinung


Als ich angefangen habe das Buch zu lesen war ich ehrlich gesagt ein bisschen nervös. Ich hatte einfach so viel ... naja, weniger Gutes gehört, dass ich mir wirklich Gedanken gemacht habe. Ich liebe die Bücher von Kai Meyer und genau deshalb hat es auch „Asche und Phönix“ in mein Regal geschafft.
Nach den ersten Seiten war ich direkt in das Buch vertieft. Wie das bei den Büchern von Kai Meyer bis jetzt immer war. Und ich muss sagen mit jeder Seite hat es mir besser gefallen.
Vielleicht lag es daran, dass ich aufgrund der Kritik selbst sehr kritisch an das Buch herangegangen bin und keine sehr hohen Erwartungen hatte.
Aber mir hat es wirklich gut gefallen.
Die Geschichte war interessant und über den Schreibstil braucht man ja kaum noch etwas sagen. Er war wie immer toll. Leicht zu lesen, sehr angenehm und immer interessant.
Nun kann man sich natürlich darüber streiten, ob das ganze nicht doch etwas komisch wird, als man erfährt, dass es einen „Pakt“ zwischen Cale und Libatique gibt. Man fragt sich schon, ob Libatique jetzt DER Teufel ist, oder nicht. (Meiner Meinung nach wird das Ganze aber auf den letzten 10 Seiten ungefähr aufgelöst, nur dass eben nicht gesagt wird „Libatique war der Teufel höchstpersönlich!“ oder so. Es wird schon deutlich was/wer er ist....)
Dann kommen irgendwann auch noch Sukkubi und Inkubi dazu und man fragt sich schon, ob das ganze nicht etwas ins Außergewöhnliche abdriftet. Aber wer hat schon gesagt, dass es nicht so wird!? Und selbst in der Arkadien-Reihe (die wirklich toll ist!) geht es mehr oder weniger fantastisch zu. Und ob das alles wahr sein KÖNNTE ist wohl zu bezweifeln.
Nach ungefähr der Hälfte des Buches gab es dann auch eine Stelle, an der ich dachte „gleich ist es zu Ende“ nur um überrascht zu werden. Ich war noch lange nicht am Ende und Kai Meyer hat sich da wirklich gut geschlagen! Trotz meiner Vermutung wurde es nämlich nicht langweiliger, nein, es wurde immer verworrener und interessanter.


Buchtrailer


Fazit


Mit seinem tollen Schreibstil hat Kai Meyer mich und noch viele andere in seinen Bann gezogen. Mir hat auch die Geschichte gefallen und gerade dadurch, dass sie einen so ungewöhnlichen Weg genommen hat, wurde sie erst wirklich interessant und spannend.

Also, liebe Anhänger und Kritiker dieses Buches: Mir hat es gefallen, und es wäre einfach nicht Kai Meyer wenn es anders gewesen wäre. 
Ich hatte Spaß beim Lesen und war an einigen Stellen den Tränen nahe. Und ich kann es nur empfehlen. 
Allerdings sollten all jene, die mit Teufeln und Co. nicht viel anfangen können vielleicht doch lieber die Finger davon lassen. Oder ihr versucht es einfach. Vielleicht werdet ihr ja auch überzeugt! :)

❀❀❀❀

Das solltet ihr nicht versäumen





Kommentare:

  1. Ich war nicht ganz so begeistert, fand es aber natürlich auch nicht schlecht :)

    LG, Sandrina

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  2. Also es war jetzt nicht so meins, die ersten Seiten waren nicht schlecht, aber es hat mich nicht gefesselt :o

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