Montag, 12. November 2012

Rezension: Wir beide, irgendwann


Über das Buch


Autoren: Jay Asher, Carolyn Mackler
Originaltitel: The Future of Us
Erscheinungsdatum: 27. August 2012
Seitenzahl: 400
Verlag: ctb
ISBN: 9783570161517

Inhalt [Klappentext]


"Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang ..."


Meine Meinung


Facebook ist noch gar nicht erfunden und doch kann Emma ihr zukünftiges Profil sehen. Und was sie sieht gefällt ihr gar nicht.
Fragt sich: Was würde ich tun, wenn ich wüsste wie meine Zukunft aussieht? ... Vermutlich das Gleiche wie Emma. Ich würde versuchen, durch meine Handlungen meine Zukunft zu beeinflussen. Und versuchen, mich in der Zukunft glücklich zu sehen.

Wiedermal hat mich Jay Asher begeistert. Nach "Tote Mädchen lügen nicht" war ich sehr gespannt auf dieses Buch und es hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Da immer abwechselnd aus der Perspektive von Josh und Emma geschrieben wird, kann man sich mit beiden Personen sehr gut identifizieren. Mann versteht wie sie fühlen und warum. Und man erfährt von allen wichtigen Geschehnissen, auch oder vor allem wenn der andere nicht dabei ist.
Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und wollte immer nur weiterlesen, endlich wissen, was passiert. Und jetzt da es zu ende ist, möchte ich am liebsten noch einmal von vorne beginnen.
Den Schreibstil finde ich sehr angenehm und da es nur wenige Hauptfiguren gibt, sind doch alle sehr detailliert.
Schön finde ich auch, dass die Handlung nicht über ein ganzes Jahr hingezogen ist, sondern nur über einige Tage, die jeweils ein neues, großes Kapitel bilden.
Und nicht zu vergessen ist es wieder einmal ein Buch, dass einem schon ein bisschen die Augen öffnet. Wenn man versucht seine Handlungen danach zu bestimmen in Zukunft glücklich zu sein, wie kann man dann JETZT glücklich sein?
Jay Asher hat es geschafft ein Thema das unglaublich viele Menschen bewegt ganz neu und auf eine besonders schöne Art zu "verpacken". natürlich fehlt auch hier die Liebesgeschichte nicht, aber was für einen Sinn hätte es die eigene Zukunft zu ändern - oder eben nicht - wenn nicht auch Liebe mit im Spiel ist?
Ich habe dieses Buch in mein Herz geschlossen und ich glaube, dass es dieses Buch noch ziemlich weit bringen kann :)

Fazit


Ein bisschen Facebook, ein bisschen Liebe und Freundschaft und jede Menge Zukunftsangst. Das ist es, was Jay Asher zu seinen Hauptthemen in diesem Buch macht. Und gerade das ist es, mit dem sich so viele Menschen identifizieren können. Wer würde seine Zukunft nicht kennen und bei Bedarf ändern wollen?
Dass man dabei trotzdem nicht vergessen sollte jetzt zu leben und glücklich zu sein machen sowohl Jay Asher als auch Carolyn Mackler, und damit Josh und Emma deutlich.

Schöne Idee, super umgesetzt. Meiner Meinung nach ein Buch, dass gaaaaanz weit nach vorne gehört!

❀❀❀❀


Kommentare:

  1. Hallo :-)!

    Wir haben dich getagged: http://ostwestblog.blogspot.de/2012/11/tag-fill-in.html. Vielleicht hast du ja Zeit und Lust die Sätze zu ergänzen.

    Liebe Grüße,
    Sarah

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  2. Mir gefiel das Buch auch super gut ! Ich kann dir von Jay Asher noch "Tote Mädchen lügen nicht" empfehlen, das ist wirklich klasse !
    Wenn du magst, kannst du hier meine Rezi dazu lesen:

    http://baddicted.blogspot.de/2013/02/tote-madchen-lugen-nicht.html

    LG

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    1. Hallo Klari ;)
      Durch "Tote Mädchen lügen nicht" bin ich überhaupt erst auf Jay Asher gekommen. Ich habe es geliebt und werde es auch sicher bald noch einmal lesen! Trotzdem Danke für deinen Hinweis ;)
      Liebe Grüße!

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    2. Ich bin auch über Tote Mädchen lügen nicht auf ihn gekommen und ich muss sagen ich liebe seine Bücher und warte sehnsüchtig das er was neues raus bringt :D

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