Donnerstag, 11. Oktober 2012

Rezension: Alice's Abenteuer ....


Über das Buch:


Autor: Lewis Carroll
Originaltitel: Alice‘s Adventures in Wonderland & Through the Looking-Glass (And What Alice Found There)
Erscheinungsdatum: 1865/1872
Seitenzahl: 282
Verlag:Wordsworth Classics
ISBN: 9781853260025

Inhalt:


Bei einem Picknick mit ihrer Schwester langweilt sich Alice so sehr, dass sie einschläft als diese aus einem Buch vorzulesen beginnt.
Sie entdeckt ein weißes Kaninchen, welches auf seine Uhr starrt und behauptet, dass es zu spät komme. Sie folgt dem Hasen und es passiert gleich das erste Missgeschick: Sie fällt in den Bau und landet in einem Raum mit vielen verschlossenen Türen.
Nach vielen Versuchen findet sie eine kleine Tür. Diese lässt sich zwar aufschließen, aber Alice ist zu groß!
Nach einem langen Hin und Her schafft Alice es dann doch, die richtige Größe zu erlangen und den Schlüssel festzuhalten.
Als erstes geht sie nun zum Haus des Kaninchens und wie zu erwarten passiert hier gleich das nächste Unglück. Sie wird so groß, dass das Kaninchen nicht mehr in sein Haus kommt. Es holt sofort Unterstützung von Anderen und als Alice wieder schrumpft flieht sie in den Wald. Dort trifft sie eine Raupe, welche ihr hilft ihre Normalgröße zurückzuerlangen...


Meine Meinung:


Beide Alice Teile waren irgendwie ganz anders als ich sie mir vorgestellt habe. Das mag aber vermutlich daran liegen, dass ich vorher einfach zu viele Verfilmungen gesehen habe. ;)
Carroll schafft es bis zum Ende (des ersten Teils) hin alles so wirken zu lassen als würde Alice selbst erleben, was beschrieben wird. Schön finde ich auch, dass es kleine Illustrationen gibt. Sie helfen sich manch wundersames Wesen vorzustellen und bilden eine schöne Abwechslung zum Text.
Auch hat er alles wirklich schön detailliert beschrieben und vermutlich kann man als Leser nur deshalb folgen. Denn in beiden Teilen haben alle Lebewesen ihre ganz eigene Logik.
Außerdem gibt es einige Gedicht und ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass sie einen Rahmen bilden. Aber das kann auch nur Einbildung sein.
Hier in England stehen die Alice-Bücher in jedem gut sortierten Buch-Regal. Sogar in den Zimmern der Kinder. Umso trauriger finde ich, dass es sich in Deutschland eher als verkürzte Kinderbuch-Version oder als Film durchgesetzt hat.
Obwohl es manchmal ziemlich verwirrend ist, ist es doch genau die Art, auf die viele Kinder denken und träumen. Und wenn ich meine Träume und Gedanken in Alice‘s Alter aufgeschrieben hätte, wäre das alles vermutlich genauso fantasievoll und verwirrend gewesen.
Obwohl es ein Klassiker aus einem der vergangenen Jahrhunderte ist, kann ich jedem - groß und klein - nur empfehlen Alice zu lesen. Und wenn man nur den Anfang macht und feststellt „Das ist nichts für mich!“. Wir sollten einfach alle öfter mal zu einem der Klassiker greifen, denn das größte Problem ist doch, dass einem dieses Wort Angst macht und man nicht sicher ist ob es gefällt oder verständlich ist. Ich habe Alice auf englisch gelesen und kann mir nun wirklich nicht vorstellen, dass die deutsche Übersetzung schwieriger zu verstehen ist ;)

„Read them,“ said the King.
The White Rabbit put on his spectacles. „Where shall I begin, please your Majesty?“
„Begin at the beiginning,“ the King said gravely, „and go on till you come to the end; then stop.“

Also, viel Spaß bei Alice. Und denkt daran: 
Schon vor dem Frühstück sollte man an sechs unmögliche Dinge glauben! :)


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