Freitag, 22. Januar 2016

Leben ist das, was passiert....

... während du dabei bist, andere Pläne zu machen.


Hallo meine treuen Leser,

lange habe ich wieder nichts mehr von mir hören lassen.
Ich hoffe, ihr alle hattet ein schönes Weihnachtsfest und seid gut in das neue Jahr gekommen.

Hier ist es schon wieder so lange sehr ruhig gewesen und mittlerweile bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich weder euch noch mich länger belügen möchte.
Auch wenn ich immer wieder vor habe mehr zu schreiben - ich schaffe es einfach nicht. Wenn ich weiß, was ich schreiben soll, finde ich keine Zeit. Und wenn ich Zeit finde, weiß ich nicht, was ich schreiben soll.

Was für ein Teufelskreis.

Die Überschrift verrät auch schon, was mir immer wieder im Weg steht. Mein Leben nimmt einfach einen anderen Kurs ein, als ich das vor 3 Jahren gedacht habe. Ich war immer überzeugt, dass ich mir regelmäßig Zeit für den Blog nehmen möchte und werde. Leider ließ sich das in der Realität schon in den letzten zwei Jahren kaum noch umsetzen.
Seit einem Jahr wurde es noch weniger, was unter anderem an der Arbeit, der Zeit auf der Schule aber vor allem an meinem Freund liegt. - Ja, das weiß er. Und nein, es ist nicht seine Schuld. Er würde mir alle Zeit geben, die ich mir nehmen möchte. Aber wenn ich ehrlich bin, verbringe ich die Zeit lieber mit ihm, als am Laptop zu sitzen. Ich hoffe, ihr könnt mich da verstehen.
Ihm ist das sehr unangenehm, weil er nicht der Grund dafür sein möchte, dass ich meine Hobbys vernachlässige. Aber manche Dinge im Leben ändern sich einfach.
Ehrlich gesagt habe ich nie damit gerechnet, dass ich überhaupt so lange auf diesem Blog schreiben würde. Ich bin niemand, der lange durchhält. Nicht beim Sport, nicht beim Üben für den Klavierunterricht und schon gar nicht regelmäßig zu schreiben. Deshalb sind die letzten Jahre hier auf dem Blog der Beweis für mich, dass es eben auch anders geht.
Ich will nicht "aufgeben", davor hatte ich immer Angst. Aber ich will mich auch nicht zu etwas zwingen, dass mir nicht mehr so viel Spaß macht, wie früher.

Ich möchte daher ehrlich zu euch sein.

Der Blog wird weiterhin bestehen und ich werde sicherlich auch das eine oder andere posten, aber ich weiß nicht, wie lange das dauern wird.
Vielleicht habe ich schon in einer Woche wieder Lust euch zu schreiben, vielleicht auch erst in einem Monat oder einem Jahr.

Ich hoffe lediglich, dass ihr mir das nicht übel nehmt und meine Entscheidung versteht.

Ich würde mich freuen, euch auch in Zukunft wieder hier lesen zu dürfen, denn ich finde, dass ihr die besten und treuesten Leser seid, die ich mir wünschen kann!

Ich wünsche euch alles Gute!


Eure


Donnerstag, 17. Dezember 2015

Meine neue Arbeit

Hallo ihr Lieben,

wie geht es euch?

Ich weiß, ich habe mich lange nicht gemeldet, aber ich hatte in letzter Zeit auch wirklich viel um die Ohren.
Umgezogen bin ich innerhalb von 2 Tagen von Stuttgart nach Überlingen - aber in der Zeit habe ich natürlich längst nicht alles geschafft. So richtig "fertig" bin ich auch immer noch nicht. Meine Sortierung im Bücherregal finde ich noch nicht ideal. Das liegt auch daran, dass ich nicht alle Bücher in ein Regal bekommen habe und regelmäßig aussortiere.
Ich möchte diese Bücher gern tauschen (einige auch verschenken) - hättet ihr daran Interesse?

So, aber jetzt zum eigentlichen Thema des Posts.

Montag, 14. September 2015

Die Buchhändlerin erzählt - Interview mit Heinrich Riethmüller

Hallo ihr Lieben,

lange habe ich mich hier nicht blicken lassen. Nun ist der Umzug aber endlich geschafft. Für mich selbst habe ich beschlossen so lange wie möglich in meiner jetzigen Wohnung zu bleiben, denn es ist einfach so viel schief gegangen, dass ich keine Lust auf einen erneuten Umzug habe!

Leider hat es auch mit dem Internet wieder ewig gedauert (danke Deutsche Telekom. -.-).

Nun ist es aber endlich wieder Zeit für mich zu schreiben und heute gibt es auch gleich ein Interview!


Interviewt habe ich Heinrich Riethmüller - einen meiner Chefs und gleichzeitig Vorsteher des Börsenvereins
Wie die meisten von euch wissen werden die Bücher einiger Verlage immer teurer. Für viele ist das unbegreiflich, für den Buchhandel ist es unerlässlich. Warum das so ist, was das für Verlage, Buchhändler und letztendlich die Leser heißt und   wie viel Bücher in Zukunft kosten müssten erfahrt ihr also heute. Fett geschrieben seht ihr die von mir gestellten Fragen, darunter dann die Antworten.




Die Buchpreise sind seit 2010 nicht bzw. nur minimal gestiegen.
Was bedeutet das für die Buchbranche? Was passiert, wenn die Buchpreise nicht weiter ansteigen?

Alle anderen Preise steigen, nicht nur Löhne auch Energiekosten, Mieten, Strom und andere Mehrkosten. Damit man dann weiterhin Gewinn macht muss man wesentlich mehr Bücher zum gleichen Preis verkaufen. Da der Buchmarkt stagniert, funktioniert das allerdings nicht und Abdecken der Mehrkosten ist nur über höhere Buchpreise möglich.

Kleine Buchhandlung können dadurch betroffen sein, müssten dafür aber von vornherein wirtschaftlich bereits schlecht dastehen, um deshalb schließen zu müssen.



Einige Verlage verkaufen ihre Bücher jetzt für 10.99€ statt 9.99€ Reicht das, damit der Buchhandel nicht weiter stagniert?

Ich bin froh, dass einige Verlage anfangen, die „Schwellenpreise“ zu überschreiten. Ob das ausreicht ist noch unklar - das bleibt abzuwarten. Aber diese höheren Preise bedeuten für die Verlage zum Beispiel auch, dass sie nur eine geringere Auflage produzieren können.

Ich erinnere mich noch an den „Medicus“ von Noah Gordon. Der hat damals  45 DM gekostet. Nach 10 Jahren wären wir durch Inflationsrate jetzt bei 45 Euro. Das würde wohl niemand bezahlen. 
Die Schuhbranche zum Beispiel hat die Preise gut übernommen, ein gutes Paar Schuhe kostet schon mal 100 Euro, der Kunde nimmt das aber ohne weiteres hin. Deshalb müssen wir es bei Büchern auch schaffen, dass die Preise steigen, wir aber nicht immer weniger verkaufen.

Im internationalen Vergleich sind unsere Buchpreise übrigens sehr niedrig. Trotz niedrigerer Auflage als im englischsprachigen Raum sind die Preise im Vergleich immer noch deutlich geringer.


Wie teuer müsste ein Buch denn sein, damit der Buchhandel etwas davon merkt und wieder Gewinn machen kann? (TB/HC)

Das kann man so nicht sagen. Die durchschnittlichen Buchpreise sind nach Warengruppen unterschiedlich. Ein Jugendbuch kostet deutlich weniger als ein Roman, dieser ist günstiger als ein medizinisches Fachbuch.

Eines ist aber klar: Markenprodukte dürfen gern auch teurer sein. Für den Buchhandel heißt das, dass Bücher von groß eingeführten und bekannten Autoren auch mehr kosten dürfen.
Donna Leon verkauft sich auch für 23.90€ (Diogenes Verlag) gut. 
Eines steht aber fest: Im Taschenbuch müssen es mehr als 10 Euro werden.


Wenn die Bücher teurer werden - wer verdient dann daran? Buchhändler, Verlage und Autoren? 

Die ganze Kette verdient an den Preisen. Der Autor, die Verlage, die Barsortimente und natürlich auch der Buchhändler.



Wie viel sind die Leute denn bereit für Bücher zu zahlen? Sie haben im Börsenblatt einen tollen Vergleich mit den Preisen für z.B. einen Cappuccino gemacht.

Schwer zu sagen. Das hängt immer von Ausstattung, Wertigkeit und Inhalt des Buches ab. Und das ist ja gerade das Interessante bei der Preisfindung. 
Es gibt viele Überlegungen, wie man den Preis bekommt, den der Kunde bereit ist zu zahlen. Bücher müssen einfach mehr Wertigkeit bekommen, in dem wir die Preise anheben.
Für ein tolles Buch ist man sicher gern bereit mehr zu zahlen, es hängt aber immer auch davon ab, wie viel jeder verdient. 



Ich habe vorab meine Leser um Hilfe gebeten und gefragt, was die Bücher für Sie kosten dürfen. 
Zwar sind die Gehälter in den letzten Jahren gestiegen - die Lebenshaltungskosten aber auch. 

Wie gesagt, hat das Buch eine tolle Ausstattung, dann bezahle ich gern auch mehr! Der höhere Preis muss aber gerechtfertigt und dem Buch anzusehen sein.



Wie kann man den Wert der Bücher in den Köpfen der Leuten wieder höher stellen?

Auch hier ist das vor allem durch die Ausstattung der Bücher. Das liegt dann in der Hand des Verlages.


Einige Leser wünschen sich, dass Bücher keine „Discount-Ware“ werden. Wie ist das mit dem MA (Sonderangebote) vereinbar? Ist das überhaupt vereinbar? 

Die Sonderangebote müssen als anderer Markt angesehen werden.
Sie sind Restauflagen, die unverkäuflich sind, alte Auflagen oder Sonderangebote, die extra günstig produziert werden. Sie dürfen dann aber nicht im Vergleich mit dem normalen Buchmarkt gesehen werden. 
Leute machen gern auch mal ein Schnäppchen - und das bieten wir ihnen.

Die Personen, die sich teurere Bücher nicht leisten können oder wollen, lesen durch unsere trotzdem. Und vielen nehmen sie sogar die Schwellenangst. Durch die Sonderangebote kommen einige Leute überhaupt erst in unsere Läden.



Es wird schon seit längerem spekuliert, ob E-Books die Taschenbücher ersetzen werden. Was denken Sie?

Das E-Book kannibalisiert das Taschenbuch. Das sieht man deutlich an den Umsätzen. Diese sind zwar rückläufig, aber ersetzen wird das E-Book das Taschenbuch nicht.



Werden E-Books günstiger? Momentan liegt der Unterschied ja teilweise nicht mal bei 1.00€, bei anderen Büchern (Beispiel: Verachtung, Adler-Olsen: gebunden 19.99, E-Book 15.99).

Oft wird nicht verstanden warum E-Book-Preise nicht wesentlich günstiger sind. Die Preise von Büchern gehen aber gar nicht so stark von den Produktionskosten wie Druck und Bindung und Co. aus. Was den Preis wirklich bestimmt ist die Arbeit am Text: das Lektorat, das Layout und vieles andere, die Vermarktung. Das betrifft alles auch das E-Book. Zusätzlich kommt hinzu, dass die Verlage für den Vertreib von E-Books eine richtige „Infrastruktur“ aufbauen mussten. Diese muss ebenfalls gezahlt werden. Der größte Teil des Geldes, das für Bücher eingesetzt wird ist also auch beim E-Book vorhanden.



Sind E-Books preisgebunden? Welche Mehrwertsteuer haben E-Books?

Ja, E-Books sind preisgebunden. 
Derzeit wird an einer Novellierung [also einer Neuerung] des Preisbindungsgesetztes gearbeitet. Dann wird auch die Preisbindung von E-Books enthalten sein.
Wegen einer EU-Richtlinie liegt die MwSt. noch bei 19%, die Bundesregierung und auch Herr Junker setzen sich aber für eine MwSt. von 7% ein. Das gedruckte Buch und das E-Book sind ja identisch. 
Andere digitale Produkte bleiben aber bei 19%. Hier geht es lediglich um E-Books.

Wussten Sie übrigens, dass Amazon seine E-Books über Luxemburg ausliefert? Dort liegt die MwSt. bei nur 3%. Dadurch hat Amazon mit jedem verkauften E-Book 16% mehr Umsatz, als jeder deutsche Buchhändler oder Verlag verdient.



Das ist wirklich viel!
Was würde denn passieren, wenn die Buchpreisbindung aufgehoben werden würde?

ich nehme erstmal vorweg: Alle sind für die Preisbindung. Nur durch sie kann den qualitativ einmaligen Buchmarkt in Deutschland geben.Ohne Preisbindung gäbe es weniger Buchhandlungen, weniger Verlage, und am Ende auch immer weniger Bücher. Das würde zu einer kulturellen Verarmung führen.
Die Preisbindung in anderen Bereichen der Wirtschaft wurde früher aufgehoben, damit der Verbraucher niedrigere Preise bekommt. Im Buchmarkt ist das anders. Die Bücher würden mehr kosten. Das erkennt man auch am Beispiel von England. Nachdem die Preisbindung dort aufgehoben wurde, konnten sich immer weniger Buchhandlungen durchsetzen. Richtige Buchläden findet man jetzt fast nur noch in den Metropolen. Bücher werden ja sogar im Supermarkt - und dort auch noch günstiger - verkauft. Trotz der wirklich großen Auflagen für den englischsprachigen Raum sind die Bücher im Vergleich aber dennoch teurer.



Es gibt immer noch viele Leute, die nichts von der Buchpreisbindung wissen. Gibt es vom Börsenverein bereits neue Aktions-Ideen, um die Buchpreisbindung bekannter zu machen? Ich denke da zum Beispiel an Aktionen wie „Vorsicht Buch“,...

Da ist vorerst nichts geplant. Eine Marketingkampagne ist für den Börsenverein sehr teuer. Innerhalb der Vorsicht-Buch Kampagne wird die Preisbindung immer wieder eine Rolle spielen, aber im Endeffekt muss der Buchhändler da auch viel mithelfen.


Und hier kommen jetzt noch ein paar Zusatzfragen:



Wie viel Aufwand steckt dahinter ein Unternehmen wie Osiander zu führen?

Arbeit hat immer mit Organisation zu tun. Wir geben als Geschäftsführer viel Verantwortung ab und entlasten uns damit. Wir haben derzeit eine zweite Verantwortungsebene. Das sind unsere 6 Bereichsleiter. 
Da wir ein Familienunternehmen sind wird auch hier die Last noch mal auf die einzelnen Geschäftsführer verteilt und man hat mehr Freizeit, als mein Vater damals hatte, der die Buchhandlung allein geführt hat.



Gibt es einen festen Tag für die Familie?

Meine Kinder sind längst außer Haus. Aber manchmal bedauere ich, dass ich früher nicht mehr Zeit für sie gehabt habe. Heute würde ich das anders machen.


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Sind für euch jetzt noch Fragen offen? Dann immer her damit. Ich freue mich auf eure Kommentare!

Abschließend noch einmal vielen Dank an Herrn Riethmüller für das spannende Interview!


Ich wünsche euch jetzt noch eine tolle Woche!


Bis bald,


Sonntag, 9. August 2015

Schon wieder ein Umzug...

Hallo liebe Lesende!

Hier war es ja mal wieder länger ruhig. Es gab zwar das ein oder andere Lebenszeichen bei Facebook und Twitter, aber wirklich aktiv war ich auch da nicht.
Das liegt vor allem daran, dass ich gerade in Tübingen - im Azubi-Laden - bin. Dort habe ich leider keine ordentliche Internetverbindung und fühle mich schon des öfteren von der Außenwelt abgeschnitten.

Dazu kommt außerdem, dass ich zum 1. September in Überlingen, am schönen Bodensee anfangen werde.


Ich habe jetzt in nicht mal zwei Monaten neben der Arbeit hier in Böblingen und Tübingen eine Wohnung dort gesucht und organisiere an meinen freien Tagen meinen Umzug.
Die gefühlten 1000 Bücher packen sich ja leider nicht von selbst.

Deshalb ist meine Freizeit gerade etwas knapp, gepaart mit der schlechten Internetverbindung ist das eine ganz schlechte Kombi für den Blog.

Das ein oder andere ist dennoch bereits geplant, oder derzeit in Planung. Ich werde zum Beispiel kommende Woche ein Interview mit einem meiner Chefs führen und brauche dafür eure Hilfe.
Schaut doch mal bei diesem POST vorbei, helft mit und stellt eure eigene Frage!

Liebste Grüße und bis bald,

Montag, 6. Juli 2015

Die Buchhändlerin erzählt

Hallo ihr Lieben,

heute schreibe ich euch aus Tübingen, denn ich bin derzeit im Azubi-Laden. Für zwei Monate sind meine Kollegin und ich unsere eigenen Chefs und dürfen „machen, was wir wollen“. Das ist auf der einen Seite eine tolle Chance, auf der anderen aber auch eine große Verantwortung. Ich werde nach den zwei Monaten mal berichten, wie ich es schlussendlich fand.

... Aber darum soll es heute nicht gehen.  
Sicher erinnert ihr euch noch an meinen letzten Post, als es darum ging, welche Bücher ich nur ungern im Laden habe? HIER könnt ihr noch mal nachlesen.
Und worum könnte es dann in diesem Post hier gehen?
Natürlich um die Bücher, die ich viel lieber im Laden hätte.

Auch hier ist mir die Auswahl nicht leicht gefallen und sie erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das ganz ist - wie immer - meine eigene Meinung und ich würde mich sehr über eure Meinung in den Kommentaren freuen. Aber los geht‘s:

1. Die Bücher vom Manesse Verlag. Die sind nicht nur inhaltlich toll, sondern sehen auch noch toll aus! (Besonders gut gefällt mir übrigens "Die Geschichte des Prinzen Genji". Der Original-Text dazu ist schon vor über 1000 Jahren entstanden!!! :O



2. Die Märchenbücher vom Knesebeck Verlag. Wie sehr liebe ich doch Alice im Wunderland. Und dieses Buch von Knesebeck ist einfach ein Traum.  Zwar sind nicht mehr die originalen Illustrationen enthalten, aber ich muss gestehen, dass ich diese sogar noch schöner finde. (Hier schlägt mein Bilderbuch-Herz gleich wieder höher! Robert Ingpen ist einfach ein toller Illustrator.) 




3. Mehr Bücher von BENJAMIN LACOMBE! Warum nur auf Platz 3 werden sich einige von euch fragen? Naja, ich liebe die Bücher und seinen Zeichenstil, weiß aber, dass sie auch Geschmackssache sind. Und auch wenn sie schön sind, sind sie einfach für Erwachsene. Nur wenige Kinder können damit etwas anfangen. Leider ist ein Bilderbuch in den Köpfen der meisten Menschen immer noch etwas für Kinder. Und da die Bücher von Jacoby & Stuart relativ teuer sind, werden sie eher verschenkt. Tja, und deshalb werden diese Bücher einfach viel zu wenig gekauft. 




Hier noch eine kleine Anmerkung zu Jacoby & Stuart. Ich muss gestehen, dass ich die Verlagsvorschau von ihnen durchgearbeitet habe und zutiefst enttäuscht war. Weder aus dem aktuellen Programm noch aus der Vorschau hat mich irgendetwas angesprochen. Außer Benjamin Lacombe. Und leider ist von ihm noch nichts Neues angekündigt. Sobald ich mehr weiß lasse ich es euch natürlich wissen :)

4. Die Fischer-Klassik-Reihe. Ja, das sind Taschenbücher. Aber ich finde ihre Aufmachung sehr schön. Der weiße Buchrücken mit dem Farbigen Streifen sieht einfach toll aus, vor allem wenn man die Reihe zusammen stehen hat. (Ja, das habe ich auch :D Ich spreche also aus Erfahrung.) Und ich finde 9.99€ für einen „Klassiker“, der noch dazu toll aussieht, nicht zu viel verlangt. Offenbar lesen die Leute aber einfach zu wenige Klassiker oder kaufen sie lieber als Reclam-Ausgabe. Ich glaube, auch die muss ich ab und an auf die Liste der Bücher verbannen, die ich nicht so gern im Laden habe. Für Schüler sind diese Ausgaben super. Aber wirklich etwas her machen Sie einfach nicht...
Außerdem haben die Fischer-Klassik-Ausgaben immer einen Anhang aus Kindlers-Literatur-Lexikon. Das finde ich äußerst praktisch und spricht definitiv für die Bücher.




5. Schöne Kochbücher.

Ohne viele weitere Erklärungen. Ich liebe Kochbücher (und habe sie deshalb auch für meine Wahlqualifikation gewählt) und finde, dass die Leute mehr schöne Kochbücher brauchen. Im Moment muss alles einfach nur billig sein und das finde ich traurig. Das ist nämlich genau der Weg, den Buchhandel und die Verlage in den Ruin zu treiben. 


Und jetzt mal ehrlich, ihr geht doch alle gern in den Buchladen und stöbert ein bisschen, oder nicht? Es müssen ja nicht immer die teuersten sein, aber manche Bücher verdienen einfach mehr Wertschätzung, auch wenn sie 10 € mehr kosten!



Wusstet ihr eigentlich, dass es jedes Jahr ein Katalog mit dem Titel „Die schönsten Bücher“ von der Stiftung Buchkunst gibt? Darin werden von einer Jury ausgewählte Bücher vorgestellt. Dabei geht es vor allem um das Aussehen der Bücher, aber jedes einzelne ist auch wirklich ein kleiner Schatz.


Wie immer gibt es natürlich noch viel mehr, aber ich denke diese kleine Auswahl sollte für heute genügen. Vielleicht kommt demnächst ja mal wieder ein Post dieser Art :)
Ich hoffe ihr hattet Spaß und ich konnte euch ein bisschen inspirieren.

Welche Bücher wünscht ihr euch in Buchläden? Wovon sollte es mehr geben? Und welche Bücher werden eurer Meinung nach unterschätzt?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen und freue mich auf eure Kommentare!

Viele liebe Grüße,

Dienstag, 30. Juni 2015

Die Buchhändlerin erzählt

Hallihallo ihr Lieben!
Heute gibt's nur kurz einen Post (oder eher lang)... Wer den ganzen Post mit Sharon's Kommentaren lesen möchte klickt bitte HIER.

Heute gibt es mal wieder einen etwas anderen Post. Sicher habt ihr euch alle schon mal gefragt, welche Bücher Buchhändler besonders mögen. Ja, da gibt es einige. Aber ich möchte euch heute viel lieber von denen erzählen, die Buchhändler nicht so gern mögen und viel lieber aus ihrem Laden verbannen würden.

Ich muss vorwegnehmen, dass das meine subjektive Meinung ist und ich niemandem zu nahe treten möchte. Natürlich macht man mit den meisten Büchern immer noch Umsatz, aber ihr habt doch sicher auch Bücher, die ihr nicht mehr sehen, Namen, die ihr nicht mehr hören könnt :)

Und los geht's:

Buch 1 auf meiner ganz persönlichen Liste ist ... Trommelwirbel: Shades of Grey. Keinen. Einzigen. Auch nicht den, der jetzt noch erscheinen soll, bzw. auf englisch gerade erschienen ist. Nicht. Einen! 
 



Buch 2 (oder besser Buch 2-5) steht im gleichen Regal und wird aktuell ebenso sehr gehypt: After Passion, ebenso After Truth und After love.
Ich hab ja nichts gegen Unterhaltung. Und Frau scheint es ja wirklich zu gefallen... Aber es gibt auch wirklich viele tolle andere Bücher. Und nachdem ich diese Bücher manche Tage 20 Mal in der Hand habe, kann ich sie langsam nicht mehr sehen... Außerdem finde ich das Material des Buchumschlages nicht grade sehr angenehm. Ich bekomme beim Anfassen jedes Mal wieder eine Gänsehaut.... brrrr!




Buch 3 wurde ebenfalls extrem gehypt, und sogar verfilmt, allerdings ist es schon länger her. Es handelt von Werwölfen und Vampiren! Twilight - oder Bis(s) - von Stephanie Meyer ist euch ja sicher allen ein Begriff... Nun, ich wäre es gern los, aber es wird immer noch regelmäßig danach gefragt. Für mich ist es unfassbar, dass es immer noch so  viele Leute nicht gelesen haben....

 

Auch sehr (un-)beliebt ist der X. Band der Wanderhure. Iny Lorentz muss wegen der Nachfrage noch immer im Regal stehen, aber eigentlich wäre es auch nicht schlecht, den Platz für andere Bücher frei zu haben... Langsam haben wir doch alle genug von der Wanderhure... Meint ihr nicht auch?





Nora Roberts kämpft auch regelmäßig um einen Platz auf dieser Liste... Mit ihren Titeln könnte ich (die J. D. Robb Bücher mal ausgenommen) schon zwei komplette Regalbretter füllen - selbst wenn ich jedes Buch nur einmal da habe... Dann heißt auch noch alles fast gleich, sieht sich unglaublich ähnlich und macht das bibliographieren zur Qual. Vor allem wenn Person X kommt und nur noch weiß "Tja, da ging's um Liebe und das war mit blau und rosa vorne drauf"....

 
Winzige Auswahl, nur als Beispiel ...




Nicht sehr weit dahinter kommen dann auch schon einige Esoterik-Titel. Ein Beispiel dafür wäre zum Beispiel "Das kleine feine Buch der Feen und Elfen". Es gibt aber noch unzählige andere Bücher, die Frauen und Männern zeigen, wie sie mit sich und der Welt besser klar kommen. Natürlich sind solche Bücher auch wichtig. Vor allem für die Leute, die sie lesen möchten. Aber nachdem manches wirklich aus der Luft gegriffen scheint, stehe ich den Büchern eher skeptisch gegenüber und berufe mich dann doch lieber auf das fundierte Wissen...


Es gibt mit Sicherheit noch einiges, was ich außen vor gelassen habe, aber jetzt möchte ich gern von euch wissen:

Welche Bücher könnt ihr in Buchläden nicht mehr sehen? Welche Autorennamen nicht mehr hören? Und welches Buch würdet ihr niemals zur Kasse tragen? 

Viele Grüße und bis bald,


Dienstag, 9. Juni 2015

Die Buchhändlerin erzählt

Hallo ihr Lieben,

wie geht es euch? Ich schreibe euch heute aus dem Urlaub. Den Post findet ihr wie immer auch bei Sharon Baker liest



Ich habe heute tolle Neuigkeiten, wie ihr vielleicht auch schon gelesen habt. Es geht um die neue Harry-Potter-Verfilmung von "Fantastic Beasts and where to find them".

Es wird drei Filme geben. Das Buch, das als Grundlage für die Filme dient findet ihr HIER.
Da J.K. Rowling selbst das Buch geschrieben hat, habe ich auch kaum Bedenken, selbst wenn aus so einem dünnen Büchlein 3 Filme gemacht werden. Spielen wird der Film höchstwahrscheinlich in New York. (Aus dem Buch drei Filme? Ich bin etwas skeptisch)

Kinostart soll der 18. November 2016 sein. Und den Film gibt's dann nicht nur - wie üblich - in 2D sondern auch in 3D.

Außerdem wird auch David Yates als Regisseur wieder mit dabei sein, ebenso wie David Heyman, Lionel Wigram und Steve Klove.

Und jetzt noch die wichtigste Nachricht. Die Rolle des Newt Scamander wird gespielt von EDDIE REDMAYNE! So ein toller Schauspieler. Und ich weiß auch, dass Sharon ihn mag. (Ja, sie mag ihn sehr ♥) Wir haben ihn nämlich zusammen in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" gesehen und angeschmachtet .... (Wohl eher versucht nicht zu heulen!)



 

Gelesen habe ich die tollen Infos übrigens HIER.

Ich bin ja schon sehr gespannt, was uns erwartet.

Könnt ihr noch mehr Harry Potter Filme ertragen? Oder seid ihr auch schon so zappelig wie ich? 
Was haltet ihr überhaupt von solchen zusätzlichen Büchern und Filmen?

Liebste Grüße und bis bald,